Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Dezember 2020

 

Seit annähernd 30 Jahren unterstützen wir das kleine Dorf Juskivzi in der Westukraine. Auch im zu Ende gehenden Jahr galt unser Bemühen besonders der Schule und dem Kindergarten. Außerdem unterstützen wir die Sozialstation des Dorfes und das Medico-soziale Zentrum in der Kreisstadt Lanivtsi sowie das dortige Krankenhaus.

 

Auch die Westukraine ist stark von der Corona-Pandemie betroffen. Und so war es eine große Hilfe für die Bevölkerung, dass wir mehrere Tausend Atemschutzmasken übersenden konnten. Und auch die übrigen Hilfsgüter, die wir im letzten Jahr überbringen lassen haben, wurden mit großer Dankbarkeit aufgenommen. 

 

Unser Ziel für die nächsten Jahre ist die grundlegende Sanierung des Schulgebäudes, in dem sowohl die Grundschule als auch der Kindergarten untergebracht sind. Dank unserer Hilfen gehört die Schule in Juskivzi schon jetzt zu den besser ausgestatteten Schulen im weiten Umkreis. Das ist für das Dorf sehr wichtig. Auch in der Ukraine werden Schulen geschlossen oder zusammengelegt. Und da ist es selbstverständlich, dass gut ausgestattete Schulen an erster Stelle bestehen bleiben können.

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das Neue Jahr.     Bleiben Sie gesund.

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Hinrikus Ude  und  Hajo Wiedorn

 

CORONAZAHLEN STEIGEN  Hilfsgüter aus Lingen sind in der Ukraine angekommen

Von Carsten van Bevern

 

Lingen 14.11.2020

Auch in der Ukraine gibt es wieder mehr Corona-Infizierte.   So musste in der vom Freundeskreis der Ukrainefahrer seit Jahren unterstützten Ortschaft Juskivzi erst jüngst wieder eine Klasse geschlossen werden. Mit Mühe konnten jetzt aber aus Lingen gelieferte Masken und Hilfsgüter verteilt werden.

 

Bereits vor einigen Monaten hatte der Freundeskreis Listen für einen Hilfsgütertransport in die Ukraine geschickt - schließlich kam die Nachricht mit der Genehmigung der Hilfsgüter. "Kurzfristig gelang es, einen Lkw für den Hilfstransport in die Ukraine zu bekommen. Das war auch gut, denn unser Lager in Elbergen war voll. Und aufgrund der genehmigten Listen durften wir auch keine zusätzlichen Spenden mehr annehmen", erklärte das langjährige Freundeskreismitglied Hinrikus Ude. 

 

 

Eine kleine Gruppe vom Ortsverein Elbergen  des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Freundeskreises machten sich schließlich daran, den Lkw mit insgesamt elf Tonnen Hilfsgütern zu beladen. Nach gut drei Stunden war die Arbeit unter Federführung des "Packmeisters" Reinhold Diekamp reibungslos erledigt. Somit konnte der ukrainische Lkw auf die rund 1600 Kilometer lange Reise geschickt werden. Aufgrund der Pandemie war eine Begleitung durch Mitglieder des Freundeskreises - wie sonst üblich - allerdings nicht möglich.  

Nach Erledigung aller Zollangelegenheiten in Ternopil ging es anschließend weiter in der Kreisstadt Lanivtsi. Die Belegschaft vom ukrainischen Roten Kreuz, des dortigen MSC, hat schließlich trotz aller Corona-Beschränkungen in kürzester Zeit die Sachen verteilt. Bedient wurden die Menschen und die Schule in Juskivzi sowie  das Krankenhaus und das MSC in Lanivtsi. Größtenteils waren es bei diesem Transport Kleidungsgegenstände. Ude ergänzte: "Dazu konnten wir gute Pflegebetten für das Krankenhaus, sowie Tische und Stühle für die Schule in Juskivzi mitgeben."

 

Inzwischen sind beim Freundeskreis viele Dankesworte angekommen.       "Alle hoffen auf eine baldige Besserung der jetzigen Situation, weil vieles von dem bisher Erreichten durch die Pandemie wieder einen Rückschlag erlitten hat. Wir bedanken uns auf jeden Fall bei allen Spendern für die bisherige Unterstützung", freute sich Ude über den Verlauf der Aktion.  

Der Freundeskreis bittet auch weiterhin um Geldspenden.                            "Mit dem Geld können wir in Juskivzi das Bestehen unserer Projekte gewährleisten. Gerne würde der Freundeskreis auch dem Krankenhaus in Lanivtsi mit einer kleineren Spende die Reparatur von drei Beatmungsgeräten ermöglichen." Auch gibt es laut Ude nach dem Transport im Lager in Elbergen wieder freie Kapazitäten: "Wir können also wieder Spenden annehmen. Unsere Bitte ist aber, möglichst wirklich gute Sachen abzugeben. In den letzten beiden Jahren hatten wir öfter das Problem, dass auch kaputte Sachen gespendet worden sind." Abgeben kann man die Sachen beim DRK Ortsverband Elbergen oder bei Hinrikus Ude und Alfons Acker in Bramsche.

Zuvor waren bereits mehrere Pakete mit Schutzmasken in die Ukraine geschickt worden.

Die Transportkosten werden dabei von der Stadt Lingen übernommen. Beim Freundeskreis fallen somit keine Kosten für Logistik oder Verwaltung an. "Wir sind stolz darauf, dass wir garantieren können, dass Spendengelder zu 100 Prozent auch vor Ort in der Ukraine ankommen", berichtet Ude.

Seit dem Zerfall der Sowjetunion Ende 1991 unterstützen die Mitglieder des Freundeskreises die Menschen in der Region Lanivtsi und im Dorf Juskivzi in der Westukraine. Entstanden ist diese Verbindung, da junge Männer aus dieser Region in der Zeit des Zweiten Weltkriegs im Lingener Reichsbahnausbesserungswerk Zwangsarbeit leisten mussten und auch nach Kriegsende Kontakte ins Emsland pflegten.

Ihre Spende für unsere Hilfsprojekte in der Ukraine

        Unser Spendenkonto bei der

 

         Stadt Lingen

 

                Volksbank Lingen

 

            IBAN:  DE 41 2666 0060 1100 9438 00

 

                  BIC:  GENODEF1LIG

 

           Stichwort:  "Ukrainehilfe"

FÜNFUNDVIERZIGSTER (45) Hilfstransport mit 11 Tonnen Hilfsgüter in der Ukraine (Lanivtsi) angekommen

Hilfstransport auf dem Weg in die Ukraine

Den Ukrainefreunden ist es gelungen, kurzfristig einen LKW für einen Hilfstransport in die Ukraine zu ordern. 

Die Listen der zu transportierenden Hilfsgüter sind bereits durch die ukrainischen Behörden genehmigt. 

 

Das Lager in Elbergen war nicht nur voll, sondern es konnten auch, aufgrund der genehmigten Listen,

keine zusätzlichen Spenden mehr angenommen werden.

 

Eine kleine Gruppe des DRK OV Elbergen und des Freundeskreises machte sich am Freitag daran, den LKW mit

11 Tonnen Hilfsgütern zu beladen. 

Nach 3 Stunden war die Arbeit erledigt. Unter Federführung des "Packmeisters" Reinhold Diekamp, ist das Beladen reibungslos vonstatten gegangen.

Der Freundeskreis der Ukrainefreunde, bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern, sowie allen Unterstützern. 

 

Die Hilfstransporte sind immer mit einem hohen logistischen Aufwand und erheblichen Kosten verbunden.

 

Um die Spendengelder für Projekte und soziale Zwecke einsetzen zu können, ist es wichtig, Unterstützer

für die Logistikkosten zu finden.

Hier sind wir der Stadt Lingen und dem DRK Kreisverband,  zu großem Dank verpflichtet. 

 

Der Freundeskreis bittet aber auch weiterhin um Geldspenden. Mit dem Spendengeld können wir in Juskivzi viel erreichen

und das Bestehen unserer Projekte gewährleisten.

 

 

 

 


Wir haben die Nachricht erhalten, dass unser Freundeskreismitglied, Gerd Hofschröer, verstorben ist. Gerd hat das Projekt MSC in Lanivtsi, wesentlich mitgestaltet. Der Innenausbau war für ihn eine Herzensangelegenheit.
Wir sind Gerd Hofschröer zu großem Dank verpflichtet. 

Lingener Tagespost vom 20.8.2020

GELD AUF FLOHMARKT ERWIRTSCHAFTET       Haselünner Kitas spenden 1250 Euro für die Ukrainehilfe

 

Haselünne. Der gemeinsame Flohmarkt der Vitus-Kita Sonnenschein und des St. Ursula Kindergarten in Haselünne im März war ein großer Erfolg. Die beiden Betreuungseinrichtungen haben durch den Verkauf von Selbstgebasteltem, Sachspenden von Eltern und sogar eigenem Spielzeug der Kinder eine stolze Summe eingenommen.

Etwa die Hälfte davon, 1.250 Euro, soll für wohltätige Zwecke eingesetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Durch die Corona-Pandemie verzögert, konnte nun die Übergabe des Geldes in Form eines symbolischen Schecks an Vertreter des DRK durchgeführt werden. Christof Witschen, Vorstand des DRK Kreisverbandes Emsland und Heinz Humbert, erster Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Elbergen, nahmen die Spende dankbar entgegen. Das Geld fließt in die Ukrainehilfe und soll im Ort Juskovzy für die Sanierung der örtlichen Schule und des Kindergartens eingesetzt werden.

Die „Ukrainehilfe“ ist ein seit 1992 bestehendes Gemeinschaftsprojekt vom Freundeskreis der Ukrainefahrer Lingen, der Stadt Lingen und des DRK, durchgeführt vom Ortsverein Elbergen. Die Verbindung zwischen Lingen und der Gemeinde Juskovzy ist durch 86 junge Männer entstanden, die im Zweiten Weltkrieg im Eisenbahnausbesserungswerk Zwangsarbeit verrichtet hatten. 1991 haben zwei ehemalige Zwangsarbeiter Kontakt aufgenommen und nach gegenseitigen Besuchen ist die Ukrainehilfe entstanden, in dessen Rahmen bisher über 40 Hilfstransporte von Lingen in die Ukraine auf den Weg gebracht worden sind.

Der Flohmarkt der Vitus-Kita Sonnenschein und des St. Ursula Kindergarten in der Pastor-Franz-Brauer-Straße war im März nach dem Prinzip „zahle einfach was du möchtest“ abgelaufen. Verkauft und "knallhart verhandelt" haben die Kinder selber. Jedes Kind hat zudem zwei eigene Spielzeuge für den Verkauf dazugegeben, sodass die Spende an das DRK dem schönen Grundsatz „von Kindern für Kinder“ folgt.

01.08.2020 - Die Hilfsgüter aus dem Transport vom November, konnten jetzt verteilt werden

Welche Schüler oder Schülerinnen aus Lingen und Umgebung, möchten einen Mail- bzw. Briefkontakt mit Kindern oder Jugendlichen in einer Schule in Juskivzi, West-Ukraine, aufnehmen?

Erstkontakt durch die Lehrerinnen:    Anja Usik, Juskivzi,  Mail:   Ussichka@i.ua    

 

                                               und       Olga Denysink, Lanivtsi,   Mail:  denysinkolga@ukr.net

 

Planung 2020

Nachdem der Freundeskreis in den vergangenen Jahren die Schule in Juskivzi bereits bei verschiedenen Maßnahmen / Sanierungen

unterstützt hat, (siehe Projekte)  wollen wir in 2020 versuchen, diese Hilfe fortzusetzen.

Die Gemeinde Juskivzi und die Stadt Lanivtsi möchten gerne die Außenwände des Gebäudes isolieren.

Diese sinnvolle Maßnahme ist nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes, sondern auch für den Erhalt der Schule wichtig. 

Wie bei allen vorherigen Arbeiten, möchten wir ca. 1/3 (10000 - 15000 Euro) der Gesamtkosten mit Spendengeld finanzieren.

Durch unsere Kontrollen und Auszahlung von Teilbeträgen je nach Baufortschritt, können wir gewährleisten, dass das Spendengeld   

ordnungsgemäß eingesetzt wird. Die Schule mit ihren ca. 250 Kindern, ist schon jetzt eine Vorzeigeschule in der Region.

Der Freundeskreis hofft, mit Hilfe vieler Spenderinnen und Spender, das Projekt zu einem guten Abschluß zu bringen.

 

Fleissige Helferinnen in der Ukraine

Zweiter Hilfstransport 2019 in die Ukraine

Der DRK Ortsverband Elbergen und der Freundeskreis der Ukrainefahrer haben ihren zweiten Hilfstransport in diesem Jahr,

auf die Reise in die Ukraine geschickt. Der ukrainische LKW ist ohne Probleme am 11.11.19 in Ternopil angekommen und entladen worden. 

Empfänger der Hilfsgüter, die aus ca. 60 Rollatoren, einigen Betten und 700 Kartons mit Kleidung, Schuhe usw. besteht,

ist das ukrainische Rote Kreuz in Ternopil.

Die Bezirksleiterin wird die Sachen auf einige Kreisverbände verteilen, die sonst wenige oder gar keine Hilfsgüter bekommen.  

Der Transport war eigentlich schon für Mitte Oktober geplant, wurde aber zurückgestellt, weil die Transportkosten zu hoch waren.

Auch jetzt liegen die Kosten noch über denen aus den vorigen Jahren bzw. über denen im Juni. 

Der Freundeskreis wird sich darum Gedanken machen, wie und ob solche Transporte noch durchgeführt werden können.

Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten kann sonst nur das Einwerben von Spendengeldern sein, welches für die Projekte sehr nötig ist,

weil die von uns betreuten Projekte erhalten und in Betrieb bleiben müssen, zum Wohle der Menschen in Juskivzi und Lanivtsi.     

Private Besuchergruppe aus Lingen in Juskivzi und Lanivtsi

Auf Initative der beiden Stadtratsmitglieder Martin Koopmann und Josef Heskamp, besuchte eine Gruppe aus Lingen das Dorf Juskivzi in der West-Ukraine.

Die Teilnehmer waren überrascht von den Gegensätzen in dem Land und das innerhalb von nur rund 100 km.

Übernachtet wurde in dem Hotel Ternopil, in der gleichnamigen Stadt.

Diese Stadt hat schon fast einen westlichen Flair und zeigt die eine Seite der Entwicklung der Ukraine.  Die andere, landwirtschaftlich geprägte Seite, zeigte ein Bild,

mit zum Teil größter Armut. Es war aber auch hier zu sehen, dass u.a. auch mit der fast 30 jährigen Hilfe des Freundeskreises, eine gute Entwicklung in diesem Gebiet 

in Gang gesetzt wurde.

Die Sozialstationen in Lanivtsi und Juskivzi gehören mit zu den Besten in der Region. In der Schule Juskivzi muss zwar noch einiges investiert werden, sie ist aber

auf einem guten Weg zum Vorzeigeobjekt in der Region zu werden. Das Krankenhaus in Lanivtsi ist fast komplett mit Betten aus Lingen und Umgehung ausgestattet.

Weil in der Ukraine gravierende Reformen in Gang sind, wird es sicherlich nicht einfach, dass Krankenhaus zu erhalten.

Der Besuch beim Bürgermeister Mykhaylo Kutran in Juskivzi zeigte einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag, aber auch privat, wie die Aufgaben eines hauptamtlichen Bürgermeisters in einer kleinen Gemeinde von rund 1000 Einwohnern aussehen. Der Unterschied zur Kreisstadt Lanivtsi, mit seiner Administration, ist schon gewaltig.

Die Lebensweise ukrainischer Familien konnte bei den Besuchen zweier Familien kennengelernt werden. Überwältigend, wie überall, die große Gastfreundschaft.

Alle Teilnehmer der Fahrt waren sich einig, dass die Hilfe des Freundeskreises schon viel bewirkt hat, es aber noch weiterer Anstrengungen bedarf,

einen einigermaßen akzeptablen Lebensstandard der Menschen zu erreichen.

Dazu sind nicht nur Hilfsgüter sondern vor allem auch Geldspenden erforderlich.

Alle Teilnehmer konnten sich davon überzeugen, dass die bisherigen Spendengelder sehr sinnvoll eingesetzt wurden. Durch die jährliche Kontrolle vor Ort

ist gewährleistet, dass die Spenden ordnungsgemäß eingesetzt werden.

Ältere Meldungen können im Archiv verfolgt werden