Welche Schüler oder Schülerinnen aus Lingen und Umgebung, möchten einen Mail- bzw. Briefkontakt mit Kindern oder Jugendlichen in einer Schule in Juskivzi, West-Ukraine, aufnehmen?

Erstkontakt durch die Lehrerinnen:    Anja Usik, Juskivzi,  Mail:   Ussichka@i.ua    

 

                                               und       Olga Denysink, Lanivtsi,   Mail:  denysinkolga@ukr.net

 

Planung 2020

Nachdem der Freundeskreis in den vergangenen Jahren die Schule in Juskivzi bereits bei verschiedenen Maßnahmen / Sanierungen

unterstützt hat, (siehe Projekte)  wollen wir in 2020 versuchen, diese Hilfe fortzusetzen.

Die Gemeinde Juskivzi und die Stadt Lanivtsi möchten gerne die Außenwände des Gebäudes isolieren.

Diese sinnvolle Maßnahme ist nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes, sondern auch für den Erhalt der Schule wichtig. 

Wie bei allen vorherigen Arbeiten, möchten wir ca. 1/3 (10000 - 15000 Euro) der Gesamtkosten mit Spendengeld finanzieren.

Durch unsere Kontrollen und Auszahlung von Teilbeträgen je nach Baufortschritt, können wir gewährleisten, dass das Spendengeld   

ordnungsgemäß eingesetzt wird. Die Schule mit ihren ca. 250 Kindern, ist schon jetzt eine Vorzeigeschule in der Region.

Der Freundeskreis hofft, mit Hilfe vieler Spenderinnen und Spender, das Projekt zu einem guten Abschluß zu bringen.

 

Fleissige Helferinnen in der Ukraine

Zweiter Hilfstransport 2019 in die Ukraine

Der DRK Ortsverband Elbergen und der Freundeskreis der Ukrainefahrer haben ihren zweiten Hilfstransport in diesem Jahr,

auf die Reise in die Ukraine geschickt. Der ukrainische LKW ist ohne Probleme am 11.11.19 in Ternopil angekommen und entladen worden. 

Empfänger der Hilfsgüter, die aus ca. 60 Rollatoren, einigen Betten und 700 Kartons mit Kleidung, Schuhe usw. besteht,

ist das ukrainische Rote Kreuz in Ternopil.

Die Bezirksleiterin wird die Sachen auf einige Kreisverbände verteilen, die sonst wenige oder gar keine Hilfsgüter bekommen.  

Der Transport war eigentlich schon für Mitte Oktober geplant, wurde aber zurückgestellt, weil die Transportkosten zu hoch waren.

Auch jetzt liegen die Kosten noch über denen aus den vorigen Jahren bzw. über denen im Juni. 

Der Freundeskreis wird sich darum Gedanken machen, wie und ob solche Transporte noch durchgeführt werden können.

Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten kann sonst nur das Einwerben von Spendengeldern sein, welches für die Projekte sehr nötig ist,

weil die von uns betreuten Projekte erhalten und in Betrieb bleiben müssen, zum Wohle der Menschen in Juskivzi und Lanivtsi.     

Private Besuchergruppe aus Lingen in Juskivzi und Lanivtsi

Auf Initative der beiden Stadtratsmitglieder Martin Koopmann und Josef Heskamp, besuchte eine Gruppe aus Lingen das Dorf Juskivzi in der West-Ukraine.

Die Teilnehmer waren überrascht von den Gegensätzen in dem Land und das innerhalb von nur rund 100 km.

Übernachtet wurde in dem Hotel Ternopil, in der gleichnamigen Stadt.

Diese Stadt hat schon fast einen westlichen Flair und zeigt die eine Seite der Entwicklung der Ukraine.  Die andere, landwirtschaftlich geprägte Seite, zeigte ein Bild,

mit zum Teil größter Armut. Es war aber auch hier zu sehen, dass u.a. auch mit der fast 30 jährigen Hilfe des Freundeskreises, eine gute Entwicklung in diesem Gebiet 

in Gang gesetzt wurde.

Die Sozialstationen in Lanivtsi und Juskivzi gehören mit zu den Besten in der Region. In der Schule Juskivzi muss zwar noch einiges investiert werden, sie ist aber

auf einem guten Weg zum Vorzeigeobjekt in der Region zu werden. Das Krankenhaus in Lanivtsi ist fast komplett mit Betten aus Lingen und Umgehung ausgestattet.

Weil in der Ukraine gravierende Reformen in Gang sind, wird es sicherlich nicht einfach, dass Krankenhaus zu erhalten.

Der Besuch beim Bürgermeister Mykhaylo Kutran in Juskivzi zeigte einen kleinen Einblick in den Arbeitsalltag, aber auch privat, wie die Aufgaben eines hauptamtlichen Bürgermeisters in einer kleinen Gemeinde von rund 1000 Einwohnern aussehen. Der Unterschied zur Kreisstadt Lanivtsi, mit seiner Administration, ist schon gewaltig.

Die Lebensweise ukrainischer Familien konnte bei den Besuchen zweier Familien kennengelernt werden. Überwältigend, wie überall, die große Gastfreundschaft.

Alle Teilnehmer der Fahrt waren sich einig, dass die Hilfe des Freundeskreises schon viel bewirkt hat, es aber noch weiterer Anstrengungen bedarf,

einen einigermaßen akzeptablen Lebensstandard der Menschen zu erreichen.

Dazu sind nicht nur Hilfsgüter sondern vor allem auch Geldspenden erforderlich.

Alle Teilnehmer konnten sich davon überzeugen, dass die bisherigen Spendengelder sehr sinnvoll eingesetzt wurden. Durch die jährliche Kontrolle vor Ort

ist gewährleistet, dass die Spenden ordnungsgemäß eingesetzt werden.

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